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Konzentrationsprobleme - Verlieren mit (oder ohne) Kopf

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Am Sonntag, den 01.02.2009, machte sich die U18 des ASC schon früh morgens auf den Weg nach Brühl in die Marion-Dönhoff-Realschul-Halle. Dort fand die Vorrunde für den Bezirkspokal statt. Da sich vorab einige Mannschaften abgemeldet hatten, nahmen an dem Turnier nur vier Mannschaften teil. Die Gegner hießen also SG Ketsch/Brühl, SG Hohensachsen und DJK Hockenheim.

Um 10.00 Uhr war es dann so weit: Das erste Spiel gegen den Ausrichter selbst. Obwohl die Mädels sich nach dem Einspielen vorgenommen hatten, dieses Spiel für sich zu entscheiden, klappte zu Beginn nicht viel. Die Mannschaft war zu oft unaufmerksam und verschenkte so ihre Punkte. Dadurch konnte die SG Ketsch/Brühl den ersten Satz für sich entscheiden.
Nach dem Seitenwechsel wachte die Mannschaft endlich auf und erspielte sich eine verdiente Führung. Die Mädels hatten zu ihrem Spiel gefunden und zeigten das auch ihrem Gegner – 1:1. Auf zum entscheidenden Satz!
Weiter so! Das sollte der Vorsatz sein, der zunächst auch funktionierte. Zumindest bis zur Auszeit der Gegenspieler, denn danach begann die Unkonzentriertheit von Neuem. Trotzdem gewannen die ASC’lerinnen das Spiel in einem sehr knappen letzten Satz (16:14).

ASC Feudenheim - SG Ketsch/Brühl
2:1 (63:57)

Zum Glück hatte die Mannschaft erst einmal Pause und konnte ihre, trotz des Siegs, schlechte Stimmung mit den mitgebrachten Muffins heben.

Nach der Stärkung spielten die Mädels gegen die DJK Hockenheim. Nachdem am Anfang erstmal nichts lief wie es sollte, wachte die Mannschaft auf und konnte aufholen, sogar fast die Führung übernehmen. Trotzdem verloren sie den Satz letztendlich.
Im nächsten fanden die Mädels besser zu ihrem Spiel, aber leider reichte es nicht, um die Hockenheimerinnen zu schlagen. So ging dieses Spiel für den ASC leider leer aus, was nicht zuletzt an der Konzentration und kleineren Fehlern, vor allem im ersten Satz, lag.

ASC Feudenheim - DJK Hockenheim
0:2
(35:50)

Nach einer Pause ging es ab zum letzten Gegner, die SG Hohensachsen. Das Spiel begann für die Mädels nahezu perfekt, alles stimmte. Während der Auszeiten der gegnerischen Mannschaft blieb Trainer Uwe Weidig auch nicht viel zu sagen, also weiter so! Der Satz ging mit 25:9 an den ASC.
Völlig überzeugt, diesen Satz – und damit auch das Spiel - ähnlich deutlich zu gewinnen, gingen die Mädels zurück aufs Spielfeld. Doch der Gegner wollte das nicht so stehen lassen. Nach und nach schlichen sich die Fehler ein, die Mädels wurden müde. Gegen Ende des Satzes hatte die Mannschaft aufgegeben und verlor.
Im Entscheidungssatz wollte man dann noch mal angreifen, aber dies gelang nicht, weil die meisten Spielerinnen viel zu müde und unkonzentriert waren. So verlor die Jugendmannschaft das Spiel mit einem 2:1, ehrlich gesagt, verdient.

ASC Feudenheim - SG Hohensachsen
1:2 (49:49)

Als Ergebnis des Tages muss man feststellen, dass es mit mehr Spielerinnen deutlich besser gelaufen wäre – schließlich hatte die Mannschaft nur eine einzige Auswechselspielerin. Es wäre also schön, wenn sich nächstes Mal mehr Mädels Zeit nehmen würden, damit alle mehr Spaß und Erfolg haben können. Oder ist es nicht schade, wenn ein solcher Tag „im Kopf“ verloren wird?

Jasmin Beisiegel