Wir haben nichts zu verlieren

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Das war das Motto,  als wir am Samstag, den 27.11.2010, die VSG Mannheim Käfertal 2 und den HTV/UVC 2 bei uns in der Halle begrüßten.

Gegen beide Mannschaften sahen unsere Siegchancen nicht gerade gut aus, deshalb wollten wir Spaß am Spiel haben und um jeden Ball kämpfen.

Mit dieser Einstellung ging man in den ersten Satz gegen die VSG, aber die guten Vorsätze wurden nicht umgesetzt und die Mannschaft machte teilweise den Eindruck, als ob man Angst vor dem Ball hätte. Daher vielen uns zu viele einfache Bälle rein und man gab den ersten Satz mit 13:25 fast kampflos an die VSG ab.

Nach drei Minuten Pause in denen es nochmal motivierende Worte vom Trainer gab, stand auf einmal eine „neue“ Mannschaft auf dem Feld. Der Block stand gut und hintendran stand eine aufmerksame Abwehr, die es schaffte, viele Bälle noch zu retten. Daher erspielten wir uns schnell einen 6 Punkte Vorsprung und gewannen den zweiten Satz deutlich mit 25:17. Gegen eine überraschte VSG, die nach dem ersten Satz anscheinend mit einem einfachen 0:3 Sieg gerechnet hatte. Die letzten zwei Sätze waren ausgeglichen, doch schafften wir es beide Male uns mit 27:25 durchzusetzen.

ASC:VSG, 3:1 (13:25, 25:17, 27:25, 27:25)

Nach diesem ersten Sieg freuten wir uns schon auf das zweite Spiel gegen den Tabellenführer HTV/UVC 2.

Auch dieses Mal war das Ziel um jeden Ball zu kämpfen, den Gegner zu ärgern und ihnen den Sieg so schwer wie möglich zu machen.

Das klappte am Anfang auch recht gut. Gegen Gegner, die uns anscheinend unterschätzt hatten. So schafften wir es auch  diesmal uns einen Vorsprung zu erspielen, den HTV/USC leider nochmal aufholen konnte und so den ersten Satz knapp mit 25:27 gewann.

Doch wir haben gezeigt, dass wir auch in diesem Spiel mithalten können. Mit dieser Erkenntnis ging es motiviert in den zweiten Satz. Der leider nicht so gut lief wie der Erste. So stand es kurz vor Ende  18:24 und es sah nach einem Sieg für HTV aus. Doch durch eine Aufschlagserie von Ralf Hirschpek stand es plötzlich wieder 25:25 und wir hatten doch noch die Chance den Satz zu gewinnen. Was wir dann mit 27:25 auch schafften.

Doch langsam machten sich die 6 bisher gespielten Sätze bemerkbar. Es wurden immer mehr Eigenfehler gemacht wodurch die letzten zwei Sätze leider abgegeben wurden.

ASC:HTV/USC, 1:3(25:27, 27:25, 18:25, 9:25)

Es spielten: Christian Anders, Matthias Schneider und Andreas Cordt (Steller); Ralf Hirschpek, Tim Frömbsdorff und Robert Schulz (Mitte); Ralf Schmitz-R., Simon Bredel, Christian Hirschpek und Peter Tempel (Aussen), Mario Breitenborn (Diagonal) und Patrick Lüdke (Libero)